
Diese Kinder brauchen immer noch Hilfe
Ingrid Rathgeber lächelt, ist 75 und voller Tatendrang. Dabei ist ihr oft genug das Lachen vergangen. „Kein Mensch interessiert sich noch für Tschernobyl“, meint sie, „dabei leiden die Menschen dort mehr als je zuvor. Und die Kinder erst. Dieses furchtbare Elend.“ 1986 war die Atomkatastrophe. Mensch und Tier wurde verseucht. Weltweite Hilfe war angesagt. Seit 1993 engagiert sich Ingrid Rathgeber im Verein „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl“. Sie reist in die Ukraine, nach Weißrussland, besucht betroffene Familien und sieht immer neu die Folgen der Strahlung. Die meisten Kinder leiden unter Geburtsfehlern. Es kommt zu Kleinwuchs, offenem Rücken, Down-Syndrom. Strahlungsopfer„70 Prozent der jungen Frauen, die damals geboren wurden, leiden an Krebsgeschwüren, an... weiterlesen »

Religion braucht Demokratie für die Freiheit
Marburg. An der Wand der Alten Aula der Philipps-Universität hängt das Gemälde Peter Janssens zum Religionsgespräch zwischen Martin Luther und Ulrich Zwingli. Anfang Oktober 1529 stritten die beiden auf Einladung des Landgrafen Philipp des Großmütigen im Marburger Schloss um das... weiterlesen »

"In der Kirche bin ich zu Hause"
Rabenau-Londorf. Kleine Instrumente sind nicht gerade ihr Ding. Ein paar Hundert Pfeifen müssen es schon sein, am liebsten 1400. Denn exakt so viele Pfeifen gehören zur Kirchenorgel im „Dom der Rabenau“ in Londorf. Das ist das Revier von Wilma Dörr (80). Seit 70 Jahren begleitet sie... weiterlesen »

Mit Kindern beten
Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Kindergebet? Mit „Lieber Gott“ fingen die meisten Gebete an. Morgens vor dem Aufstehn, abends beim Zubettgehen. So sind wir groß geworden und beten hoffentlich noch immer, vertraut und gewohnt. Wie sag ich´s meinem Kinde, meinem Enkel, fragt Kathrin... weiterlesen »

Gedenken an den Holocaust
Döner-Morde ist das Unwort des Jahres 2011. Stimmt, denn es ging nicht um Döner. Es waren rechtsradikale Mörder, die aus rassistischen Gründen Menschen anderen Herkunft, Tradition und Nationalität umgebracht haben. Es ist noch nicht lange her, was sind schon 70 Jahre, da wurden aus eben... weiterlesen »

Für Georg Maus galt Feindesliebe
Bottendorf. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) führt keinen „Heiligenkalender“, aber sie hat festgelegte Gedenktage für Personen, die in der Geschichte der Kirche und des Glaubens hervorgetreten sind. So wird alljährlich am 15. Februar an den aus Bottendorf bei Frankenberg... weiterlesen »

Der Baum des Anstoßes
Bad Sooden-Allendorf. Die Pfarrer Thomas Schanze und Hubertus Spill waren völlig überrascht, welch scharfer Gegenwind ihnen plötzlich entgegenschlug. Und das alles, wegen eines Baumes. Dabei war die Entscheidung vom gesamten Kirchenvorstand abgesegnet worden: Die Catalpa vor der St. Crucis... weiterlesen »

Jugendliche werden Musicalstars
Staufenberg-Treis/Fernwald-Annerod (tw). Es war ein Ereignis, das der Jugendchor des Evangelischen Kirchenchor Treis mit dem Musical „Jesus Christ Superstar“ in der Sport- und Kulturhalle Treis darbot.Neben den beiden Aufführungen in Treis wurde das von Dekanatsmusikerin Daniela Werner mit den... weiterlesen »

Der lange Atem der Katastrophe
Es war 16.53 Uhr Ortszeit, als in Haiti die Welt untergehen wollte. Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hatte den Karibikstaat am 12. Januar 2010 im Mark erschüttert und für tausendfachen Tod und unermessliches Leid gesorgt. Die Naturkatastrophe stürzte das ärmste Land der westlichen... weiterlesen »

Diakonie ist mitten im Leben
Kassel. Es roch nach frischer Farbe in den neuen Räumen des Zentrums für Sucht- und Sozialtherapie an der Frankfurter Straße in Kassel. Das Diakonische Werk Kassel feierte vergangene Woche die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten in der Kasseler Südstadt und die Handwerker arbeiteten bis... weiterlesen »


