
Diese Kinder brauchen immer noch Hilfe
Ingrid Rathgeber lächelt, ist 75 und voller Tatendrang. Dabei ist ihr oft genug das Lachen vergangen. „Kein Mensch interessiert sich noch für Tschernobyl“, meint sie, „dabei leiden die Menschen dort mehr als je zuvor. Und die Kinder erst. Dieses furchtbare Elend.“ 1986 war die Atomkatastrophe. Mensch und Tier wurde verseucht. Weltweite Hilfe war angesagt. Seit 1993 engagiert sich Ingrid Rathgeber im Verein „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl“. Sie reist in die Ukraine, nach Weißrussland, besucht betroffene Familien und sieht immer neu die Folgen der Strahlung. Die meisten Kinder leiden unter Geburtsfehlern. Es kommt zu Kleinwuchs, offenem Rücken, Down-Syndrom. Strahlungsopfer„70 Prozent der jungen Frauen, die damals geboren wurden, leiden an Krebsgeschwüren, an... weiterlesen »

Gedenken an den Holocaust
Döner-Morde ist das Unwort des Jahres 2011. Stimmt, denn es ging nicht um Döner. Es waren rechtsradikale Mörder, die aus rassistischen Gründen Menschen anderen Herkunft, Tradition und Nationalität umgebracht haben. Es ist noch nicht lange her, was sind schon 70 Jahre, da wurden aus eben... weiterlesen »

Der lange Atem der Katastrophe
Es war 16.53 Uhr Ortszeit, als in Haiti die Welt untergehen wollte. Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hatte den Karibikstaat am 12. Januar 2010 im Mark erschüttert und für tausendfachen Tod und unermessliches Leid gesorgt. Die Naturkatastrophe stürzte das ärmste Land der westlichen... weiterlesen »

Arabische Eiszeit
Die deutsche Pfarrerin Dr. Petra Heldt (re.) lebt in Jerusalem und setzt sich seit Jahren für Verständigung und Dialog im Heiligen Land ein. Als Direktorin der „Ökumenisch-Theologischen Forschungsgemein-schaft in Israel“ wirkt sie in der innerchristlichen Ökumene und im... weiterlesen »

Pfingsten startet die neue Kirche
Erst gab es stehenden Applaus, dann ein lautes „Großer Gott, wir loben Dich!“ Spontan stimmte ein Mitglied der „Verfassunggebenden Synode“ der neuen Nordkirche den alten Choral an, als Präses Heiner Möhring im gro-ßen Tagungssaal der Yachthafenresidenz in Warnemünde-Hohe Düne die... weiterlesen »

Keine Toleranz gegenüber Intoleranz
Kassel. Zehn Menschen starben durch die Mordserie der neonazistischen „Zwickauer Zelle“. Unter ihnen war auch der 21-jährige Halit Yozgat. Der Deutsch-Türke wohnte in der Holländischen Straße in Kassel. Unter dem Motto „Kassel zeigt Gesicht gegen Rechtsextremismus und... weiterlesen »
Rechtsradikalismus
Ich kenne einen Zwanzigjährigen. Jetzt erzählte er in einer Runde von der rechtsradikalen Szene in seiner ländlichen Gegend: böse Blicke, Stiefeltritte, Angst und Schrecken verbreiten die bedrohlich gekleideten, meist jungen Männer. In den Nahverkehrszügen spielen sie sich als Herrscher auf,... weiterlesen »

Im gelobten Land
„Ich fliege für ein paar Tage nach Israel“, erzähle ich meinen Tennisfreunden. „Ist das nicht viel zu gefährlich“, meint Heinz, und Rainer ergänzt, „da fliegen Bomben und Raketen, du bist meschugge, wenn du da hinfährst.“ „Ich reise gerne nach Israel“, sage ich, „ich liebe... weiterlesen »

Wer miteinander tanzt - lebt friedlich miteinander
Der englische Choreograph Royston Maldoom wurde mit dem "Glas der Vernunft" geehrt Zum Tanzen muss man geboren sein, oder doch zumindest ein Verständnis dafür haben – glauben die meisten. Der englische Künstler, Choreograph und Lehrer Royston Maldoom ist da ganz anderer Meinung: „In meiner... weiterlesen »

"Wir sind den Kranken ganz besonders verpflichtet"
„Und unsern kranken Nachbarn auch!" Mit einer Denkschrift zur Gesundheitspolitik hat sich der Rat der EKD zu Wort gemeldet. Darin spricht sich das oberste Leitungsgremium der Protestanten etwa für eine Abschaffung der Zweiteilung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung aus und fordert... weiterlesen »


