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Die EKK weiter auf Erfolgskurs

11.06.2010 - 1 Kommentare

Vorstand und Aufsichtsrat der Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel (EKK) blicken zufrieden auf das Geschäftsjahr 2009. Vor der Mitgliederversammlung in Kassels Stadthalle erläuterte Vorstandsmitglied Thomas Katzenmayer die Erfolgsbilanz. Wichtigstes Ergebnis ist der Jahresüberschuss. Er beträgt 4,3 Millionen Euro. Das freut die 1129 Mitglieder der Bank. Sie bekommen eine Dividende in Höhe von 4 Prozent auf ihre Anteile.
Die Bankgeschäfte seien weitgehend von dem Börseneinbruch verschont geblieben, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Kösters. Er dankte dem Vorstand für die vorsichtige und umsichtige Bankpolitik. Die Bilanzsumme beträgt 4,2 Mrd. Euro, die Kundeneinlagen belaufen sich auf 3,3 Mrd. Euro, und das verwaltete Kundenvolumen hat die Summe von 6,4 Mrd. Euro. Die leichten Rückgänge gegenüber dem Vorjahr seien Folgen der niedrigen Zinspolitik. Der Kunde vermeide jedes Risiko bei der Anlage. Nur das Kreditgeschäft blieb mit 1,5 Mrd. Euro konstant. Es gab sogar eine Belebung des Kreditgeschäfts bei der EKK, der Bank für Kirche und Diakonie.
Weil man erfolgreich gewirtschaftet habe, so Katzenmayer, konnte die Bank auch 2009 wieder 400.000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke spenden. Das freute Einrichtungen und Gemeinden.
Wie geht es weiter mit der Bank, fragte Katzenmayer und berichtete von dem Wunsch der Münchner AWO, mit Hilfe der EKK eine Zweigstelle, eine AWOBank, zu gründen. Die EKK sei der passende Finanzdienstleister, betonte die AWO. Die EKK selbst steht dem Antrag positiv gegenüber. Man könne sich sehr wohl vorstellen, eine Zweigstelle für die AWO zu errichten, so Aufsichtsratschef Köster. Zunächst sei es aber ein Pilotprojekt für 3 Jahre. Dabei solle man bedenken, dass eine Steigerung der Kunden die Rentabilität der Bank steigere.
Nur, was ist mit unserer Bank-identität, was mit Konkurrenzen zwischen AWO und Diakonie, wurde gefragt. Die Zusammenarbeit mit der AWO bedeute nicht, betonte Katzenmayer, die Aufgabe der Identität der EKK als Kirchen- und Diakoniebank. Die Mitgliederversammlung stimmte dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand mit großer Mehrheit zu.

Reinhard Heubner

Kommentare

Marcus Meier am 15.07.2010 - 22:20:42

Die EKK sollte langsam auch größer werdern und mehr Filialen aufbauen, so bsw. in Marburg - warum nicht auch in NRW? Andere Kirchenbanken werden auch größer, wir freuen uns, dass wir in Bayern auch präsent sind als Acredobank.

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