Leserbrief zu "Freut euch" in Ausgabe 15

15.04.2011 - 0 Kommentare

In seinem Kommentar neben dem Bericht über den Einsegnungsgottesdienst der Prädikantinnen und Prädikanten in Marburg kritisiert Herr R. Heubner das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elisabethkirche in nicht hinnehmbarer Weise.

Der Gottesdienst wurde von der Landeskirche verantwortet. Als der Termin mitgeteilt wurde, waren schon lange der Gottesdienst zur  Eröffnung des Pilgerjahres und am Abend der Examensgottesdienstes des Vikars terminiert. Der Prädikantinnengottesdienst wäre natürlich wie diese beiden Gottesdienste beworben worden, wenn von der Landeskirche entsprechende Werbemittel übergeben worden wären. Selbiges gilt natürlich auch für die KIM (Kirche in Marburg), die keinerlei Presseinformationen aus Kassel bekommen hat.

Wenn Zehn Minuten vor Beginn des Gottesdienstes die leider auch noch fehlerhaften Liedblätter in zu geringer Stückzahl aus Kassel in der Elisabethkirche ankommen, ist es absurd, den Küstern vorzuwerfen, die Lieder nicht anzuschlagen. Die Küster haben durch ihr umsichtiges Verhalten einen relativ reibungslosen Gottedienstablauf ermöglicht.

Geradezu grotesk mutet die Beschreibung der Temperatur in der Kirche an. Die Kirche war genau so geheizt, wie sie bei Gottesdiensten, Konzerten und ähnlichen Veranstaltungen immer geheizt ist. Wegen der Kunstschätze und der Instrumente darf die Kirche nicht höher geheizt werden.

Ein solcher Kommentar verunglimpft kirchliche Mitarbeiter. Ausgerechnet von einem Chefredakteur ist eine objektivere Berichterstattung zu erwarten!

 

Anne Kuppe, Marburg

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