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Seelenarbeit und Säule der Gemeinde

02.12.2016 - 0 Kommentare

 

Wollrode. Fast fünfzig Jahre nannten sich die Bläser und Bläserinnen „Posaunenchor Wollrode/Körle". Dann gab es neue Kirchspielordnungen. Körle wurde eigenständig und Wollrode kam zum Kirchspiel Guxhagen. Jetzt heißt der Chor, weil in Wollrode geprobt wird, nur noch Posaunenchor Wollrode. Doch er musiziert wie eh und je seit 50 Jahren in Wollrode, Körle und Guxhagen.

 

 

 

 

 

 

 

Himmlische Musik

 

 

 

 

Das Geburtstagsjahr zum 50. Jubiläum begann im Februar mit einem festlichen Kommers im Saal des Wollröder Krugs. Fast 200 Geburtstagsbesucher feierten den Posaunenchor und ließen ihn in wohlklingenden Worten hochleben. Der Posaunenchor sei ein musikalischer Hit in Wollrode, mache himmlische Musik auf Erden und belebe das kulturelle Leben der Gemeinden, betonten die Festredner. Die Bläserinnen und Bläser hörten das Lob mit Freude und dankten musikalisch.

 

Nächster Jubiläumshöhepunkt war der Himmelfahrtsgottesdienst rund um die Kirche in Wollrode. Der Posaunenchor spielte bei gutem Wetter auf. Dekan Mecke würdigte im festlichen Gottesdienst das Engagement der Bläserinnen und Bläser. Sie seien Perlen im Leben der Kirchengemeinde, die glänzen und klingen. Bei Suppe, Kaffee und Kuchen samt unterhaltender Bläsermusik war es ein fröhliches Treffen und Wiedersehen innerhalb der verschiedenen Kirchspiele.

 

Der Liedernachmittag im Juni, zusammen mit allen Chören der Region, war musikalisch eine Herausforderung. 250 Sängerinnen und Sänger samt den Bläserinnen und Bläsern boten ein unterhaltsames Programm bekannter und gern gehörter Lieder. So einen großen Chor hatte die Berglandhalle noch nicht erlebt. Dazu eine Zuhörerin aus Körle: „Es war ein wunderschöner Nachmittag. So schöne Lieder. Da geht einem das Herz auf."

 

Der Posaunenchor hatte zu dem gemeinsamen Musizieren eingeladen. Alle Chöre machten mit. Und es ging richtig gut, bei nur einer Probe.

 

Jetzt fuhr der Chor in den Herbstferien zum Abschluss seines Jubiläumsjahres ins Haus des Schwalm-Eder-Kreises nach Schönau. Morgens und abends wurde geübt, klassische und moderne Stücke. Nachmittags ging´s gemeinsam auf den Königssee, ins Salzbergwerk in Berchtesgaden oder auf den Jenner.

 

 

 

 

Lohn für viel Arbeit

 

 

 

 

Die Abschlusskonzerte des Jubiläumsjahres in der Guxhagener Klosterkirche am 30. Oktober und am 5. November in der Körler Kirche wurden für die Bläserinnen und Bläser mit vollen Kirchen und langem Applaus belohnt. Viel Arbeit und das Üben haben sich gelohnt. Da fällt ein Besucher nach Ende des Konzerts mit Tränen in den Augen dem Chorleiter um den Hals und meint, „dass ich das noch erleben darf, so ein wundervollen Abend."

 

 

 

 

Fazit: Posaunenchorarbeit ist Seele und eine wichtige Säule im Gemeindeleben der Kirchengemeinde. Da engagieren sich junge und älter gewordenen Bläserinnen und Bläser seit fünf Jahrzehnten für Gott und die Gemeinde. Das ist nicht selbstverständlich. Dank sei ihnen dafür! Reinhard Heubner

 

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