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Kirchentag für alle - auch für Menschen ohne Geld

09.07.2015 - 0 Kommentare

 

Kassel/Stuttgart. „Wir sind so glücklich, dass wir hier teilnehmen dürfen!" So lautete der Kommentar einer Teilnehmerin beim Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Stutt-
gart. Ihr Dankeschön war an den Landesausschuss Kurhessen-Waldeck für den DEKT gerichtet. Durch dessen Initiative „Kirchentag für alle – auch für Menschen ohne Geld" konnten 22 Personen aus Kurhessen-Waldeck am diesjährigen Kirchentag teilnehmen, denen es ohne Hilfe nicht möglich gewesen wäre.

 

 

 

Für Menschen, die Grundsicherung, ALG II oder vergleichbare staatliche Unterstützungsleistungen erhalten, hat der Landesausschuss die Fahrtkosten, die Quartierpauschale und einen Verpflegungszuschuss von 50 Euro übernommen. Den ermäßigten Teilnehmerbeitrag von 28 Euro haben die Kirchentagsbesucher selbst getragen. „Das war uns wichtig als Zeichen dafür, dass die Menschen wirklich gerne teilnehmen möchten und sie auch ihren eigenen Beitrag an der Umsetzung leisten konnten", erklärte Doris Noack, Geschäftsführerin des Landesausschusses.

 

Die Idee stammte ursprünglich aus der Braunschweiger Landeskirche, die Ähnliches schon für den Hamburger Kirchentag in 2013 durchgeführt hatte. In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Schwalm-Eder und dem Referat Wirtschaft, Arbeit und Soziales im Landeskirchenamt legten die Ausschussmitglieder fest, in welcher Form und Höhe die Unterstützung stattfinden sollte und wie man die Initiative öffentlich machen wollte. Auf Pfarrkonferenzen, in diakonischen Beratungsstellen, im Referat Kinder- und Jugendarbeit wurde die Möglichkeit der Förderung bekanntgemacht.

 

 

Von den 22 Geförderten waren immerhin vier auch Mitwirkende, die ohne die Unterstützung auf das einmalige Erlebnis hätten verzichten müssen. Britta Gutsch

 

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