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Das Wort Gottes auf Platt und Schwyzerdütsch

12.06.2015 - 0 Kommentare

 

Großseelheim (red). In diesem Jahr feierten die Großseelheimer ihren jährlichen Mundart-Gottesdienst an Pfingsten. Dazu hatten sie diesmal Gäste aus Wattwill in der Schweiz eingeladen, die mit Tanz, Musik und ihrem eigenen Dialekt eine wunderbare Bereicherung darstellten.

 

 

 

Das Mundart-Team aus Evangelischer Kirchengemeinde und Volkstanzgruppe hatte zusammen mit Pfarrerin Evelyn Koch einen Gottesdienst vorbereitet, in dem es ums Umkehren ging – auf Platt: „Drie dich mo imm!"

 

Ob in der biblischen Geschichte vom Pfingstwunder, in der Fahrschule oder im echten Leben: Überall gilt es, mit Wendungen und Drehungen zurecht zu kommen, sie manchmal einzuleiten oder auch auszuhalten. „Doas Schiene ias jo, ganz egoal, welche Weje mer gii: Gott gidd midd eus", so Pfarrerin Koch in der Predigt in ihrem Calderner Platt.

 

Etwa 200 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher, unter ihnen als Überraschungsgast auch Landrätin Kirsten Fründt, sahen den Kindern vom Großseelheimer Volkstanz und den Schweizer Gästen zu, die in der Kirche Tänze darboten. Der Ev. Posaunenchor spielte Lieder und die Gemeinde sang dazu – auf Platt, wie sonst?

 

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es in den schönen Kirchgarten, wo die Köche Rolf Meinhardt und Robert Höcker mit ihrem Team die Gäste mit „Pulled Pork" erwarteten. Kein Krümel blieb übrig, so gut hat es allen geschmeckt. Der Verein „Seiltänzer" durfte sich noch über einen Scheck im Wert von 1600 Euro vom Simtshäuser Dorftheater freuen, der bei diesem Anlass überreicht wurde. Mit Stücken der Schweizer Instrumentalgruppe und weiteren gemeinsamen Tänzen klang ein schöner Pfingstsonntag aus.

 

 

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